Da hatte ich gestern so einige Erlebnisse und es hat mit wirklich total getriggert. Obwohl ich in der letzten Zeit eh total emotional bin, aber auch das hat Silke Schäfer in ihrem Video erwähnt. Ich gucke mir das auch noch mal an, vielleicht sogar ein paar mal.
So, heute Morgen habe ich sofort die Unterlagen von meiner Oma rausgesucht und was soll ich euch sagen, meine Ahnen aus der Schweiz kommen aus Graubünden. Jetzt weiß ich warum mich das so angezogen hat. Also da muss ja mehr sein wenn mich das so in den Bann zieht. Und überall, es begegnen mir nur noch Dinge aus der Schweiz. Vorhin fahr ich weg, hier ein doch recht kleines Dorf. Die Chance das ich hier einem Schweizer begegne ist … hm. Und zwei Straßen weiter steht direkt vor meiner Nase ein Auto aus der Schweiz. Also, Spurensuche in der Schweiz.
Ein Verwandter hatte da auch schon einiges rausgefunden, er hat in der Ahnenreihe geforscht, das war vor 2000. Ich weiß aber, vieles stimmt nicht so ganz was er sagt, er hatte einmal einen schlimmen Unfall und ist deshalb geistig nicht mehr so belastbar. Spricht man ihn auf Fehler an kann er nicht damit umgehen. Daher bin ich mir bei so einigen Dingen nicht sicher, andere können nicht stimmen wie er es darstellt.
Da ich mich sehr mit Schloss Eisenbach beschäftigt habe, das ist hier direkt in meiner Nähe, auch mit dem ortsansässigen Forscher Kontakt hatte, Herr Professor Helfenbein, weiß ich diesbezüglich sehr viel.
Und da kommt mein Ahne ins Spiel. Er wurde angeblich hier her geholt um an Brücken zu helfen, bzw. die Rundbögen zu bauen. Dies konnten zu der Zeit nicht sehr viele Menschen und laut den Aussagen meines Verwandten waren unsere Ahnen sehr bekannte Brückenbauer auf diesem Gebiet. Berühmte, so waren seine Worte. Ich bezweifle das doch etwas.
Sie wurden laut seiner Aussage ins Dorf geholt um an unserer Brücke den Bogen zu bauen. Auch die Aussage auf Wiki ist nicht so stimmig. Es passt nicht zu den Jahreszahlen wann die Kirche erneut gebaut wurde (weiter unten).
Für mich ist das alles jetzt etwas unsinnig. Hierher gekommen sind ein Vater und seine beiden Söhne. Das ist meines Erachtens für eine kleine Dorfbrücke doch viel bei „berühmten Brückenbauern“. Diese mussten aus der Schweiz hierher geholt werden, Kost und Logie, das noch Bezahlung. Und ich bezweifle es dann doch, das diese Kosten vom Baron getragen wurden. Wer sollte das bezahlen bei unserem kleinen Dorf?
Aber so wie ich es in Erfahrung gebracht habe, wurde unsere Kirche damals neu gebaut und sie wurden geholt um den Rundbogen zu bauen. Der ist etwas größer. Das macht mehr Sinn. Im Anschluss sind sie noch geblieben, beide Söhne haben sich hier niedergelassen und haben als Dank „Mühlen“ bekommen. Vom Baron aus Schloss Eisenbach. Dies ist auch nachvollziehbar, einer der Söhne war im Bogen schriftlich festgehalten. Wobei hier jetzt wieder der Name nicht stimmt, der dann schon Tamm war. Dieser Ahne hieß aber eindeutig noch Dam.
Also, es passt alles zeitlich nicht so und die Namen (der Name) dann auch nicht.
Heute ist die Brücke erneuert worden, sogar noch gar nicht so lange.
Das ist, was ich weiß zu meinen Ahnen, wieso sie gekommen und geblieben sind.
Der Vater ist dann wieder zurück. Ob dort noch Geschwister waren ist mir nicht bekannt, aber für mich doch sehr wahrscheinlich. Warum wäre der Vater zurück und hätte seine beiden Söhne hier gelassen. Viel einfacher wäre doch gewesen die Frau hierher zu holen. Aber wenn dort noch mehr Kinder waren. Und zu der Zeit hatte eine Familie meist mehr Kinder.
Nun gut, wo kamen die genau her? Dazu habe ich auch noch mal ein Bild von dem, was mein Verwandter schriftlich festgehalten hat. Genau kamen sie wohl aus Steinbach/Graubünden. Und, wenn sie tatsächlich bekannte Brückenbauer waren oder sogar berühmt, dann müsste da doch was nachweisbar oder auffindbar sein.

Ich möchte einfach gerne mehr über sie erfahren.
Vielleicht findet ja jemand hier auf die Seite und kommt aus dem Ort oder ihm sagt der Name etwas? Wenn sie dort Bögen gebaut haben, dann müsste doch vielleicht auch dort so manches mal der Name auftauchen. So wie ich weiß, alle verewigen sich. Auf Schloss Eisenbach finden sich da heute von ganz vielen Baumeistern noch die Spuren.
Dominikus Dam, der Vater aus Steinbach/Graubünden, ist auf jeden Fall Ende des 1600 Jahrhunderts geboren worden.
Die beiden Söhne gibt es auch keine Angaben und alles war mein Verwandter so aufgeschrieben hat ist etwas unstimmig oder nur schwer nachvollziehbar. Aber wichtig ist ja nur der Dominikus Dam.
Im übrigen, der Name wurde dann am Ende des 18. Jahrhunderts in Tamm umgeändert. Und so wurde aus dem schweizerischen „Dam“ das deutsche „Tamm“.
In all den folgenden Jahrhunderten sind es immer wieder Maurermeister gewesen. Daher denke ich, auch meine Vorfahren aus der Schweiz waren Maurer, evtl. Meister. Auch mein Uropa, ich hab ihn ja noch sehr gut gekannt, er war ebenfalls Maurer und Metzger.
Über die Frau des Dominikus weiß ich leider nichts. Sehr schade jetzt, mich interessiert einfach auf sehr die weibliche Ahnenreihe. Besonders wenn man an die Zeit heute denkt.
Die beiden Sohne hießen Johannes und Johann. Auch nachfolgende wurden immer wieder so genannt. Vielleicht wurde der Name weiter vererbt? Gab es noch mehr in diesem Gebiet, Brüder dort die evtl. Hannes hießen?
Wer also hier etwas weiß, wo vielleicht Maurer in dem Gebiet waren die Dam hießen oder heute noch heißen? Bitte melden.
Die verputzte Saalkirche wurde 1702–05 unter Verwendung von Teilen des Vorgängerbaus erbaut. So steht es in Wiki. Ergo müssen die 3 zu der Zeit hierhergekommen sein oder schon dagewesen. Wenn wir mal etwas rechnen, vielleicht waren die Söhne um die 20, der Vater 40 – 45 Jahre alt. Dann könnte der Vater so etwa 1660 geboren worden sein. Schon ganz schön weit zurück.
Wenn ihr etwas wisst oder auch nur vermutet, bitte schreibt mir. Mich würde das total freuen, besonders weil ich über die Ahnenreihe von meinem Vater überhaupt nichts weiß.
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